Meet Arno: Team Leader Infrastructure Management und waghalsiger Freitaucher

Seit Februar diesen Jahres ist Arno, der ursprünglich aus Vorarlberg kommt, Leiter der Abteilung Infrastructure Management bei dem Linzer und Wiener Arbeitgeber tmc. Arno erzählt umfassend und sehr engagiert von seiner neuen Tätigkeit und den beiden Teams, die nun in seiner Hand vereint wurden. Darüber hinaus lässt uns Arno an seiner großen Freizeit-Leidenschaft teilhaben, welche er zur Zeit seines Doktoratsstudiums in Manchester, UK, im Jahr 2012 aufnahm. 

Von der Theorie in die Praxis

Schon Arnos beruflicher Werdegang ist sehr spannend. Für sein PhD-Studium in Zivilingenieurwesen, verschlug es den studierten Mathematiker sogar nach Manchester und Paris. Dort beschäftigte er sich mit der „Simulation von Flüssigkeiten“ und arbeitete auf Großrechnern um die sehr rechenintensive, gitterfreie Methode weiterzuentwickeln, durch welche freie Oberflächen in Bewegung besser vermessen werden können.

Im Anschluss an sein Studium arbeitete Arno für zwei Jahre an der Universität für Bodenkultur in Wien und entschied sich danach für einen Wechsel zu einem Start-up, wobei er für die Simulation von Partikeln programmierte. Mit seinem Wechsel zu tmc programmiert Arno als Teamleiter nun weniger, sondern managet mehr, wie er lachend sagt.

Umfangreiches Tätigkeitsfeld bei tmc

Der Mix aus Hard- und Software sowie die Arbeit an dem zukunftsträchtigen Verkehrsmittel Bahn, hat ihn bei dem Linzer Unternehmen tmc sehr angesprochen. Mit viel Enthusiasmus erzählt Arno nun was sein Infrastructure Team, welches aus sechs MitarbeiterInnen in Linz und sechs in Indien besteht, alles erledigt. Die Gleisvermessung via Marker-Position-Scan von umliegenden Masten aus, zu Laserscannern, welche an Zügen angebracht sind und die Umgebung scannen, zu Licht-Raum-Scan, der direkten Vermessung der Gleise hinsichtlich von Schäden oder Hindernissen und der anschließenden Datenaufbereitung, sind nur einige Beispiele ihres Aufgabenbereichs. Und auch an der Einbettung der Daten des Infrastructure Teams in das gemeinsame Betriebssystems tmOS wird eifrig gearbeitet. 

Tänzer und begeisterter Freitaucher

Auch in seiner Freizeit ist Arno ein sehr enthusiastischer Mensch. Zum einen tanzt er seit nunmehr über zehn Jahren gemeinsam mit seiner Frau Latein- und Standardtänze, wofür sie wöchentlich trainieren. Zum anderen ist Arno seit 2012 passionierter Freitaucher und mittlerweile in Österreich auch sehr engagiert in dieser Sportart.

Arno erzählt, dass er früher auch Flaschentauchen war, aber durch ein zufälliges YouTube Video auf das Freitauchen gekommen ist. Noch zu Studienzeiten in Manchester sucht er sich dafür einen Lehrer und blieb seitdem begeistert an dieser Sportart dran. Freitauchen findet in Österreich primär in Pools statt, er trainiert zB in erster Linie in Maria Enzersdorf in Niederösterreich. Vor seinem Wechsel zu tmc nahm Arno im Jänner diesen Jahres einen Monat Auszeit auf Teneriffa und machte dort zusätzlich die Ausbildung zum Freitauch-Lehrer. Stolz berichtet er, dass er nun schon seine erste Schülerin unterrichtet hat.

Engagiert für den Sport

Arno ist Vizepräsident des österreichischen Freitauchverbandes und auch stellvertretender sportlicher Leiter des Freitauchverbandes Niederösterreich. Arno organisiert auch verschiedene österreichische Freitauch-Wettbewerbe, wie beispielsweise die österreichische Meisterschaft oder den „Hydro-Dynamic-Wettbewerb“, den eine Kollegin und er 2019 übernommen und sehr erfolgreich weitergeführt haben.

Arno erklärt, dass in Österreich vielleicht 200 bis 300 Personen freitauchen und ca. 50 es auch wettbewerbsmäßig machen. Die Sportart, bei der ohne Pressluftflasche getaucht wird, ist also noch eher ein Nischensport. Bei den Wettkämpfen gibt es in der Regel vier verschiedene Bewerbe, wobei unterschieden wird nach „einfachem“ Luftanhalten unter Wasser und anderen Bewerben, bei denen mit unterschiedlichen Flossenarten möglichst weite Strecken getaucht werden.

Wettbewerbe werden mitunter auch in Seen abgehalten, wobei man dabei entlang eines Seiles in die Tiefe taucht. Zu der Frage nach dem Druckausgleich teilt uns Arno mit, dass ab 30 Metern Tiefe die Lunge sich auf die Größe einer Orange komprimiert, da es keinen Druckausgleich durch das Weiteratmen mittels Tauchflasche gibt. Aber der menschliche Körper, sowie alle Säugetiere, schafft auch das Abtauchen in weit tiefere Bereiche, wobei die Organe unglaubliches leisten.

Sollten die einen oder anderen von euch nun ebenso begeistert und interessiert an der Sportart des Freitauchens sein, wie wir, könnt ihr Arno gerne direkt via LinkedIn kontaktieren und euch mit Fragen an ihn wenden.

Ein sehr beeindruckendes Video zum Freitauchen findet ihr zB unter https://www.youtube.com/watch?v=uQITWbAaDx0&pp=ygUNYmFzZWp1bXAgbmVyeQ%3D%3D und weitere Informationen über diese beeindruckende Sportart gibt es bspw unter https://aidainternational.org/ oder https://www.aida-austria.at/ .

Auch als Teamleiter bei tmc lässt eine ausgeglichene Work-Life-Balance genug Zeit für außergewöhnlichen Hobbies! Danke für dieses ausführliche Interview und die Einblicke ins Freitauchen, Arno! Wir wünschen dir alles Gute für deine weitere Zeit bei tmc und viel Erfolg mit deinem Hobby.

Werde auch du Teil unseres tmc Teams und sieh dir jetzt unsere offenen Stellenanzeigen an oder folge uns auf LinkedIn für regelmäßige Updates. Wir freuen uns über weitere begeisterungsfähige Menschen in unserer tmc Familie!